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Hubertusjagd 2018 bei Sommerwetter

Hubertusjagd 2018 bei Sommerwetter

Ritzebüttler Reitclub freut sich über rege Teilnahme an der traditionellen Jagd zum Ende der Reitsaison 2018

„An eine so sommerliche Hubertusjagd mit Temperaturenum die 26 Grad kann ich mich gar nicht zurückerinnern.“ Mit einem breiten Lächeln blinzelte Norbert Grothe am Sonnabend auf dem Gelände des Ritzebüttler Reitclubs in Sahlenburg in die Sonne. Zufrieden verfolgte er die Ankunft der vielen Reiterinnen und Reiter, die in diesem Jahr an der Hubertusjagd teilnahmen. Mit der traditionell im Oktober durchgeführten Jagd endet offiziell die Reitsaison. Norbert Grothe und eine ganze Reihe weiterer Helfer hatten sich am Sonnabend bereits in aller Herrgottsfrühe auf den Weg gemacht, um die zwölf Kilometer lange Strecke für die Jagdgesellschaft vorzubereiten. „Wir sind schon um 8 Uhr in die Spanger Heide gefahren und haben dort die Hindernisse aufgebaut“, berichtet der Pressewart. Insgesamt acht etwa 80 Zentimeter hohe Hindernisse haben die Männer aus Tannenbaumstämmen auf der Jagdstrecke verteilt. „Das geht natürlich nur in vorheriger Absprache mit den Landwirten, denn deren Felder müssen für so einen Ausritt schon abgeerntet sein“, informiert Norbert Grothe, der sich freut, dass auch in diesem Jahr wieder eine ganze Reihe von Bauern ihr Gelände zur Verfügung gestellt haben.

Nachdem vier Jadhornbläser das Jagdsignal Halali geblasen hatten, setzte sich das erste Feld unter der Führung von Master Werner Hachtmann in Bewegung. Zuvor hatte die Vorsitzende des Ritzebüttler Reitclubs, Britta Hoffschneider, alle Reiterinnen und Reiter noch einmal darauf eingeschworen, das Reglement zu beachten. „Bitte seid achtsam und überholt den Master nicht. Er reitet vorneweg und gibt das Tempo und den Weg vor“, erklärte Hoffschneider. Die Vorsitzende dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz. Darunter auch ein Tierarzt, sowie ein DRK-Sanitäterteam und eine Ärztin, die die Hubertusjagd aus Sicherheitsgründen begleiteten. Nach einer Rast ritten die Sportler wieder den Fuchsschwanz aus. „Früher war dieser an der Schulter eines Reiters befestigt und musste dort abgepflückt werden“, erinnert sich Norbert Grothe. Auch hier gehen die Ritzebüttler seit ein paar Jahren kein Risiko mehr ein. Der Fuchsschwanz wird heutzutage im Gelände versteckt.

Die Reiter bekommen lediglich zum Ende der Jagd ein paar Hinweise, wo sie den Fuchsschwanz finden können. Bei der Hubertusjagd mischten im zweiten Feld, das von Silke Hachtmann angeführt wurde, viele junge Nachwuchsreiter mit. Diese mussten sie die Hindernisse nicht überspringen, sie konnten daran vorbeireiten. Im Ritzebüttler Reitclub wird viel Wert auf die Jugendarbeit gelegt. „Wir laden regelmäßig zu teambildenden Veranstaltungen ein und gehen achtsam miteinander um“, informiert Britta Hoffschneider, die am Sonnabend erstmals zur Hubertusjagd begrüßte. Die Jagd klang am Abend bei einem Essen im Casino des Vereins aus.